Julia und ich in Portugal
Endlich wieder raus! Wir beide in Lissabon

Olá aus Lissabon! – Der erste Urlaub nach dem (1.) Lockdown

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Meine Schwester (@julia_geo) und ich waren vom 7. bis zum 14. Juni 2020 für eine Woche Lissabon. Zu der Zeit galt noch die internationale Reisewarnung aufgrund COVID-19. Wir hatten monatelang insgeheim immer damit gerechnet, dass die Reise pandemiebedingt noch in letzter Minute gestrichen wird und waren am Ende total überrascht, dass doch alles geklappt hat.

Es hat leider fünf Tage bedauert, bis ich auch im Kopf in Lissabon angekommen bin. Schon verrückt, wenn man davor dreineinhalb Montag nur zu Hause im Home Office und das Highlight der Spaziergang nach Feierabend (oder der wöchentliche Einkauf im Supermarkt) war und plätzlich findet man sich am westlichsten Ende Europas wieder ^^

Vor Ort war es sehr ruhig, was wir in Anbetracht der Lage als sehr angenehm empfunden haben. Am ersten Tag unseres Urlaubs haben wir (wie immer) die Stadt erstmal auf eigene Faust erkundet, um uns einen Überblick zu verschaffen – und natürlich hatten wir auch Pastéis de Nata gegessen (kleine Pudding-Schnecken). Die hat uns wirklich jeder, der mitbekommen hat, dass wir nach Lissabon fahren, empfohlen.

An einem Tag haben wir an einer sehr privaten Free-Walking-Tour teilgenommen: Wir waren die einzigen Teilnehmer! Natürlich hat unser Guide  ein ordentliches Trinkgeld bekommen. Außerdem haben wir – an einem anderen Tag – Belém, ein weiteres Stadtviertel in Lissabon, erkundet.

Viele Sehenswürdigkeiten hatten zu der Zeit leider noch geschlossen. Das galt auch für die kleinen Lädchen, auf die wir gehofft hatten, um ein bisschen zu bummeln und bspw. lokales Kunsthandwerk anzuschauen. Auf der anderen Seite haben wir so nicht unnötig Geld ausgegeben. Es hatte also alles seine Vor- und Nachteile. An einem Tag waren wir kurz am Meer und haben mit den Füßen im Sand einen Cocktail getrunken und zu Abend gegessen. Es hätte  schlimmer sein können.

Hier der Ablauf unserer Urlaubswoche in chronologischer Reihenfolge. Danke Julia, dass du immer so akribisch alles festhältst  <3
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Olá aus Lissabon! Endlich bin ich auch im Kopf hier angekommen. Schon verrückt wenn man 3,5 Monate nur zuhause im Homeoffice war und auf einmal ganz wo anders. 😅 Es ist sehr ruhig in der Stadt was angesichts der Umstände gerade auch noch sehr angenehm ist. Gestern haben meine Schwester @julia_geo und ich an einer Free Walking Tour Teilgenommen. Tatsächlich waren wir die einzigen Teilnehmer und so bekamen wir eine private Tour durch die Stadtviertel Bairro Alto und Alfama. 👭 Natürlich hat unser Guide auch ein ordentliches Trinkgeld bekommen. Viele Sehenswürdigkeiten haben noch geschlossen sowie die kleinen Lädchen auf die ein bisschen gehofft hatten um ein bisschen zu bummeln 🛍 - Auf der anderen Seite gebe ich dann schon kein unnötiges Geld aus 😅 Vorgestern waren wir kurz am Meer und haben mit den Füßen im Sand einen Cocktail 🍹 getrunken und zu Abend gegessen. Es könnte also schlimmer sein 😅 Am ersten Tag haben wir wie immer die Stadt erstmal auf eigene Faust erkundet, um uns einen Überblick zu verschaffen - und natürlich haben wir auch schon Pastéis de nata gegessen (kleine puddingschnecken) 🐌😅 Heute machen wir uns auf den Weg nach Belém ein weiteres Stadtviertel in Lissabon das wir erkunden! 🥰👌 . #pixelwichtel #pixelwichtelontour #alfama #lisboa #portugal #lisbon #lisbonlovers #travel #europe #visitportugal #lisbonportugal #tram #alfamalisboa #travelgram #travelphotography #lisbonne #photography #lisbona #instatravel #lissabon #bairroalto #fado #visitlisboa #photooftheday #toplisbonphoto #streetart #travelling #visitlisbon

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Julia und ich in Portugal
Endlich wieder raus! Wir beide in Lissabon
Julia in Lissabon
Julia mit Maske in Lissabon
Portugal, Lissabon Juni 2020
Portugal, Lissabon Juni 2020

Tag 1

So.07.06.2020

Wir konnten es immer noch nicht glauben, dass wir wirklich in Lissabon waren… Bis zuletzt haben wir insgeheim immer damit gerechnet, dass noch irgendwas dazwischen kommt, dass Flug und/oder Apartment storniert werden, weil die internationale Reisewarnung noch bis zum 15. Juni 2020 gilt. Aber: Es hatte alles geklappt! Wir konnten in Urlaub fliegen, die Anreise verlief reibungslos, unser Apartment war wahnsinnig toll! Wir haben es sehr genossen, endlich mal was anderes zu sehen als die eigenen vier Wände zu sehen…

Die letzten 12 Wochen haben wir beide zu Hause im Homeoffice verbracht. Von zu Hause aus gearbeitet, von zu Hause aus den Kontakt zu Freunden und zur Familie gehalten. Persönliche Treffen waren aufs absolute Minimum reduziert und der Supermarktbesuch war häufig das Highlight der Woche. Diese kleine Reise mit meiner Schwester war für mich ein kleiner Schritt zurück in eine schon fast vergessene Normalität und Freiheit und tat uns beiden unheimlich gut.

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Wahnsinn! Wir sind in #lissabon 😍🥳 Die letzten drei Monate hatten wir unseren Urlaub schon gedanklich abgeschrieben. Umso glücklicher sind meine Schwester @julia_geo und ich darüber das es am Ende doch geklappt hat! Jetzt sind wir hier in dieser schönen Stadt und ich bin im Kopf noch gar nicht richtig angekommen weil auf einmal doch der Urlaub noch vor der Tür stand und alles ganz schnell ging. Ein besonderer Urlaub In einer besonderen Zeit. 😷 Eine Woche vor dem Ende der Reisewarnung. Mit Mund-Nase-Maske, Sicherheitsabstand, viel Desinfektionsmittel und Schlange stehen mit 1,5 Meter Abstand. Seit dem 18. Mai 2020 hat Portugal 🇵🇹 die Corona-Regelungen gelockert und Geschäfte und Restaurants durften unter bestimmten Auflagen wieder öffnen. In den Geschäften dürfen nur eine bestimmte Anzahl von Menschen rein und so bilden sich lange Schlangen 👭👫👬vor den Läden. Außerdem muss man sich die Hände desinfizieren beim Eintreten. In manchen Restaurants kann man einen QR-Code Scannen um sich die Speisekarte online zu öffnen und die Maske muss - wie bei uns auch - in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Plätzen getragen werden. Es sind besondere Umstände 2020 aber wir sind happy aus dem Haus zu kommen. Nach 3,5 Monaten Homeoffice (und wir können glücklich sein das wir Jobs haben in denen das möglich ist) sind wir super froh mal wieder rauszukommen und buchstäblich frischen Wind um die Nase zu spüren (wenn wir die Maske mal nicht tragen müssen) 😅 Ich freut mich sehr auf die kommenden Woche und die vielen neuen Eindrücke. 😍🥰 . #pixelwichtel #pixelwichtelontour #lisbon #portugal #lisboa #travel #lisbonlovers #visitportugal #europe #lisbonportugal #lissabon #travelphotography #visitlisbon #lisbona #love #art #lisboalive #photooftheday #flight #travelgram #picoftheday #visitlisboa #instagood #photo #bhfyp #urlaub #holidays #corona

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Tag 2

Mo. 08.6.2020

Am Montag dem ersten richtigen Urlaubstag (nach dem Reisetag) haben wir uns nach einem Großeinkauf im Supermarkt und einem späten Frühstück einen groben Überblick über die Viertel Bairro Alto, Chiado, Baixa und Alfama verschafft. Die Erkenntnis nach nur einem Tag: Lissabon ist wunderschön und abwechslungsreich. Breite Geschäftsstraßen mit prächtigen Plätzen, großen Springbrunnen, kolossalen Statuen, großartigen Arkaden und monumentalen Triumphbögen wechseln sich nahtlos ab mit labyrinthartigen, verwinkelten Gässchen und schmalen, bunten, ziegelgedeckten Häusern, auf deren Balkonen die Wäsche in der Sonne flattert. Allgegenwärtig sind die aufwändigen Mosaikpflasterungen, die kunstvollen Stuckfassaden und die schmiedeeisernen Geländer und Balkone. Mir gefallen vor allem die bunt gefliesten Hausfassaden.

Tag 3

Di. 09.06.2020

Auf dem Flohmarkt von Santa Clara haben wir nach Vintage-Klamotten gestöbert (aber leider nichts gefunden) und im nahegelegenen Jardim Botto Machado bei einem Aperol Spritz die Aussicht über die Stadt genossen. Am Nachmittag hat uns ein Uber an den Strand gebracht (Praia Fonte da Telha an der Costa da Caparica). Um im Meer zu baden war es noch zu kalt, aber es war schön, mit der Sonne im Gesicht, Sand zwischen
den Zehen und Wind in den Haaren aufs Meer zu schauen. In einer hübschen Strandbar (Aroeira Beach Bar) haben wir zu Abend gegessen und dort auf den Sonnuntergang gewartet. Uber ist schon eine praktische Sache…

Tag 4

Mi. 10.06.2020

Wir sind früh aufgestanden und mit einer Free-WalkingTour in den Tag gestartet. Das Besondere: Wir waren die einzigen Teilnehmer und kamen so in den Genuss einer ganz privaten und individuellen Stadtführung, was super cool war und ausserdem musste man sich wenig gedanken wegen Corona machen. Unser Guide Alexandra war super nett und sympathisch. Sie hat uns gut gelaunt durch die verwinkelten Gässchen von Alfama geführt und uns in dreieinhalb (!!) Stunden viele interessante Einblicke in die Geschichte und das Wesen der Stadt vermittelt. Wir waren ein bisschen fertig nach der Tour und mussten uns erstmal wieder mit einem Aperol erholen. Vom Miradouro dos Portas do Sol aus (einer von vielen Aussichtspunkten) haben wir den Blick über die Stadt und den Tajo (Fluss) genossen und abends haben wir in Chiado im Restaurant „Ao 26“ super leckere vegane Burger gegessen. Das Restaurant war super lecker und kann ich nur empfehlen!

Tag 5

Do. 11.06.2020

Viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Bars, Geschäfte, etc. sind derzeit noch geschlossen, weil sich der Betrieb bei so wenig Reisenden nicht lohnt oder weil die Corona-Regelungen dort nicht eingehalten werden können. Das gilt leider auch für das Schloss „Quinta da Regaleira“ in Sintra, das wir gerne besucht hätten. Stattdessen haben wir uns das Kloster „Mosteiro dos Jerónimos*“ und die dazugehörige Kirche „Santa Maria de Belém“ angesehen und unsere Erwartungen wurden weit übertroffen: Kirche und Kloster sind beeindruckend, majestätisch und wunderschön! Es war so wenig los, dass wir ohne Wartezeit reinkamen und die meiste Zeit ganz alleine in der weitläufigen Anlage waren, so dass wir unsere Masken abnehmen und in traumhafter Kulisse viele hübsche Fotos machen konnten. Freunde meinten später dass das echt etwas besonderes ist da man in der Hochsaison kein einziges Foto machen kann ohne andere Menschen im Bild zu haben.

*Mosteiro dos Jerónimos

Man muss dort gewesen sein, um zu erkennen, wie wunderschön dieses Kloster
ist, mit ein bisschen Fantasie lässt es sich anhand der Fotos aber zumindest erahnen

Die Straßenbahn 15E fährt in 20 Min. aus dem Stadtzentrum nach Belém. Die Haltestelle Mosteiro Jerónimos liegt zwischen dem Kloster auf der einen und der Parkanlage Praça do Império auf der anderen Straßenseite. Das 300 Meter lange Gebäude mit der
hellen Kalksteinfassade ist nicht zu übersehen  Der Eintritt kostet 10€.

Zur Geschichte: Im Januar 1502 hatte König Manuel I. den Grundstein gelegt. 70 Jahre (!) und fünf (!!) Architekten später waren Kirche, Kreuzgang, Refektorium, Kapitelsaal, Sakristei und der 193 m lange Westflügel fertig. Bis 1834 beherbergte das Kloster den Orden des Heiligen Hieronymus, die Hieronymiten. Seit 1983 ist es UNESCO-Welterbe.

Der zweistöckige Kreuzgang umfasst ein Quadrat von 55 m. Hier gibt es allerhand zu sehen: Elemente aus dem Abendland, dem Orient und Fernost, ein Wimmelbild aus Emblemen, Figuren, Porträts, Pflanzen und Tiere in gelblichem Kalksandstein. Dazwischen tauchen immer wieder das Kreuz der Christusritter, die Sphärenkugel und das königliche Wappen auf.

Bis zur Umwandlung des Klosters in ein Waisenhaus (1834) befand sich in der Mitte des Innenhofes das Wasserbecken mit dem Löwenbrunnen, der heute in der Nordwestecke steht.

Wenn ihr in Lissabon seid: Geht da unbedingt hin!

Tag 6

Fr. 12.06.2020

Wer in Corona-Zeiten in Lissabon einen Einkaufsbummel machen will, muss einige Regeln beachten.

1. Öffnungszeiten: Einige Geschäfte sind noch geschlossen und die, die geöffnet haben, haben tlw. abweichende Öffnungszeiten. Das erfährt man aber erst, wenn man davor steht…

2. Wartezeit: Wenn der Laden geöffnet hat, sind weitere Hürden zu nehmen. Die zulässige Anzahl an Kund*innen ist pro m² Verkaufsfläche begrenzt. Vor beliebten Läden bilden sich schnell Warteschlangen mit
tlw. recht langen Wartezeiten. Man sollte also viel Zeit einplanen oder ganz früh kommen.

3. Maskenpflicht: Zu Hause tragen wir Stoffmasken, für den Urlaub haben wir uns aber ausreichend Einwegmaskeneingepackt (Hygiene > Müllvermeidung).

4. Desinfektion: Beim Betreten müssen die Hände desinfiziert werden. Desinfektionsmittel-Spender stehen an allen Ein- und Ausgängen und vor den Umkleidekabinen. Apropos…

5. Umkleidekabinen: Häufig sind die Umkleiden gesperrt. Das Personal drückt zwar ein Auge zu, wenn man im Shop schnell etwas überstreift, bei Unterteilen geht das aber schlecht und ohne Anprobe Klamotten im
Ausland kaufen ist auch nicht die beste Idee ^^ Ich habe mir Teile nach Hause bestellt, die mir vor Ort gefallen haben. Da kann ich in Ruhe anprobieren. Meine Schwester meinte dann nur „…und wenn ich die Sachen behalte, werde ich mir so lange einreden, dass ich sie in Lissabon gekauft habe, bis ich es selbst glaube!“ haha genial Julie… 😀

6. Sortiment: In großen Stores sind Verkaufsflächen abgesperrt, das Sortiment ist dadurch stark begrenzt. Bei H&M hat mich nur das HOME-Sortiment interessiert, weil das entsprechende Stockwerk aber gesperrt war, war das Schlange stehen leider vergebens.

Fazit: Shopping während Corona ist zwar möglich, macht aber deutlich weniger Spaß ‍‍

Julia am Bummeln durch Lissabon Juni 2020
Julia am Bummeln durch Lissabon Juni 2020
Tag 7
[Sa. 13.06.2020]

An unserem letzten Urlaubstag wollten wir den Mercado da Ribeira (eine Markthalle, in der seit dem 19. Jahrhundert Fisch, Gemüse und Obst verkauft wird) besuchen, der aber leider geschlossen war Stattdessen haben wir die große Rundfahrt (ca. 90 Min.) mit der berühmten Linie 28E der historischen Straßenbahn nachgeholt. Tipp für alle Lissabon-Urlauber*innen: Unternehmt die Fahrt mit der Tram am besten gleich am ersten Urlaubstag. Ihr kommt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und könnt euch ganz bequem einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Für uns war die Fahrt wie eine Zusammenfassung der im Laufe der Woche besuchten Orte 

Das 24-Std.-Ticket für die Tram kostet 2,90€ und für 6,40€ könnt ihr einen Tag lang alle öffentlichen Verkehrsmittel (Tram, Metro und Bus) nutzen.

Ausgangspunkt für die Fahrt ist die Praça Martim Moniz am Fuße des Castelo de São Jorge. Die Tram fährt durch die Viertel Graça, Alfama, Baixa, São Bento und Lapa der Lissaboner Innenstadt und endet im Stadtteil Prazeres am Campo Ourique. Die Bahn passiert unterwegs u.a. den Arco da Rua Augusta am Praça do Comércio, den Aussichtspunkt Miradouro de Santa Luzia, die Catedral Sé Patriarcal, das Parlamentsgebäude Palácio de São Bento und die Basílica da Estrela.

Streckenweise geht es mit bis zu 13,5% Steigung steil bergauf und der schmalste Streckenabschnitt ist gerade mal 4 Meter breit – besser nicht zu weit aus dem Fenster lehnen beim Fotografieren!  Wir haben problemlos Sitzplätze bekommen, obwohl wir mitten am Tag gefahren sind. Laut Reiseführer soll man die Fahrt aber (in normalen Urlaubszeiten) am besten frühmorgens oder abends unternehmen, weil dann weniger los ist. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Portugal, Lissabon Juni 2020
Portugal, Lissabon Juni 2020

Die traditionelle portugiesische Küche basiert auf einer großen Fisch- und Meeresfrüchtevielfalt. Bacalhau (gesalzener Trockenfisch) ist Spezialität und Nationalgericht Portugals. Nun ist Meeresgetier leider gar nicht unser Fall: @pixelwichtel ernährt sich vegetarisch, ich esse auch überwiegend pflanzlich und Meeresfrüchte sind (unserer Meinung nach) am besten dort aufgehoben, wo sie herkommen: Im Meer
.
Verhungert sind wir trotzdem nicht, ganz im Gegenteil: Wir haben sehr gut und abwechslungsreich (und viel!) gegessen, denn es gibt in Lissabon eine gute Auswahl an veganen/vegetarischen Restaurants. Nicht alle hatten geöffnet, aber wir mussten nie lange suchen.

Portugal, Lissabon Juni 2020
Nicht sonderlich traditionell aber lecker - unsere kulinarischen Erfahrungen in Lissabon

Unsere Empfehlungen:

Bei @ao26veganfoodproject wurden wir nach der anstrengenden Free Walking Tour (und einem großen Loch im Bauch) herzlich empfangen und haben die besten Oliven und vegane Burger gegessen.

Im @jardimdossentidos saßen wir sehr schön auf der großen Terrasse im innengelegenen und liebevoll angelegten Garten. Wir hatten Flower Salad, Yogi Thali und Pad Thai. Das Essen war phantastisch und das Personal super freundlich, hilfsbereit und sehr aufmerksam.

In der @mercantina (R. da Misericórdia n 114) habe ich die wahrscheinlich beste Pizza meines Lebens gegessen. Fun Fact: Die Pizza ist zertifiziert von der „Associazione Verace Pizza Napoletana“ und die Napoletani müssen es wissen, denn schließlich gilt Neapel als Geburtsstätte der Pizza. Nach dem Essen wurden wir von Camilla (aus Brasilien, hält Deutsch für eine schöne Sprache und lernt jetzt Deutsch) zu einem Gläschen Moscatel eingeladen.

Bei @canthecanlisboa werden zu den Drinks würzig eingelegte Feijão (Bohnen) serviert. Man isst sie mit den Fingern und ohne Schale. Gewöhnungsbedürftig, aber mit etwas Übung (und Abschauen am Nachbartisch) machbar 

@squisito_ristorante_italiano haben wir den besten Aperol Spritz getrunken und wer nach Lissabon kommt, muss unbedingt “Pastéis de Nata” probieren.

Portugal, Lissabon Juni 2020
Portugal, Lissabon Juni 2020
Pastéis de Nata
Blätterteigtörtchen mit Pudding - Pastéis de Nata

Blätterteigtörtchen mit Pudding, die schon seit dem 18. Jahrhundert hergestellt werden (damals von den Mönchen des Mosteiro dos Jerónimos, das wir besucht haben). Es gibt sie überall zu kaufen und sie eignen sich auch wunderbar als Mitbringsel (man muss sich nur auf dem Flug zusammen reißen sie nicht schon direkt zu futtern)

So. Ich hoffe du hast jetzt auch richtig Lust bekommen auf einen Portugal Urlaub ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren 🙂

PS: Danke an meine Schwester Julia die den ganze Urlaub so sogfältig dokumentiert hat <3

Portugal, Lissabon Juni 2020
Portugal, Lissabon Juni 2020
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